Es geht aufwärts mit der Commerzbank

Nach Jahren des Wandels sieht die Entwicklung bei der Commerzbank wieder ermutigend aus. Die Aktionäre können auf dauerhafte Dividende hoffen, der Sprung in die Gewinnzone geht allerdings zulasten der Mitarbeiter.


Wachstum an allen Fronten

Die Commerzbank konnte im vergangenen Jahr mehr neue Kunden gewinnen, das Kreditvolumen steigern und nach Steuern beachtlichen Gewinn erzielen. Während die bereinigten Erträge 2017 noch bei 128 Millionen lagen, erreichten sie im Vorjahr bereits 865 Millionen Euro. Der Gewinn übertrifft den der Deutschen Bank deutlich und die Commerzbank strebt in den kommenden Jahren nach weiteren Verbesserungen. Angebote sollen interessierte Kunden künftig noch schneller erreichen, die Digitalisierung macht es möglich.

Noch mehr Kunden, noch weniger Mitarbeiter

Trotzt aufwendiger Digitalisierung, hat die Commerzbank ihr Kostenziel von 6,5 Milliarden Euro pro Jahr noch nicht erreicht. Im vergangenen Jahr wurden mit 6,88 Milliarden Euro sogar mehr ausgegeben als im Jahr davor. Das Institut investiert kräftig in den digitalen Wandel und muss gleichzeitig enorme Regulierungskosten verkraften. Bis 2020 soll das 6,5 Milliarden umfassende Kostenziel jedoch erreicht werden.

Geplant ist eine weitere Absenkung der in Vollzeit beschäftigten Mitarbeiter. Von den 43.300 Beschäftigten des Jahres 2017 sollen bis 2020 etwa 38.000 Banker übrig bleiben. Die Bank investierte seit 2016 etwa 800 Millionen Euro in die Digitalisierung, die Kosten für den Stellenabbau sind dabei unberücksichtigt.

Ihr gestecktes Etappenziel hat die Commerzbank bei der Neukundengewinnung mit einer Million neuen Girokonten bereits erreicht. Eine weitere Million soll bis 2020 hinzukommen, gleichzeitig müssen sich etwa 3.000 Banker neue Jobs suchen.

Wachsende Erträge stellen Dividende in Aussicht

Die Commerzbank will mit dem wachsenden Kundenbestand die Erträge pro Jahr um drei Prozent steigern. Für das Vorjahr können Aktionäre pro Anteilsschein auf eine Dividende von 20 Cent hoffen. Die gleiche Ausschüttung soll für das Jahr 2019 vorgenommen werden. Der größte Anteilseigner ist übrigens der Bund, der die Commerzbank vor zehn Jahren mit Steuergeldern aus der Schieflage befreite.

Bildmaterial: fotolyse@fotolia

 
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