FAQ

NFS Netfonds


Welche Lizenz hat die NFS?

Die NFS Netfonds Financial Service GmbH ist ein Finanzdienstleistungsinstitut. Sie hat die Lizenz für Anlage- und Abschlussvermittlung, Anlageberatung und in der Tochterfirme Vermögensverwaltung, also die Erlaubnis nach § 32 Kreditwesengesetz (KWG). Wir unterstehen damit der Kontrolle und Aufsicht der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin). In Deutschland sind neben den Banken etwa 40.000 Unternehmen in der Vermittlung von Finanzdienstleistungen tätig. Nur rund 1.300, also ca. 3 Prozent, verfügen über eine KWG-Lizenz. Sämtliche im Register der BaFin geführten Finanzdienstleister finden Sie unter www.bafin.de.

Was bedeutet Haftungsdach?

Unter dem Haftungsdach der NFS können vertraglich gebundene Berater wie z.B. Private Banker, Vermögensverwalter und Fondsmanager auch ohne eigene KWG-Lizenz ihrem Geschäft nachgehen. Ihre Tätigkeit wird in diesem Fall dem haftenden Unternehmen, also der NFS (zivilrechtlich), zugerechnet. Als Haftungsdach kontrolliert die NFS ihre Berater und prüft bei ihnen die Einhaltung aufsichtsrechtlicher Vorgaben und gesetzlicher Pflichten.

Wie profitieren Sie von der KWG-Lizenz?

Die Lizenz der NFS berechtigt Sie als angebundenen Partner zur Beratung und Vermittlung von sämtlichen Finanzinstrumenten, z.B. Aktien, Anleihen, Investmentfondsanteilen und Zertifikaten. Tages-, Festgeld- und Girokonten runden unseren professionellen produktunabhängigen Ansatz ab.

Seit wann gibt es die NFS?

Seit 2004. In diesem Jahr entwickelte die Netfonds AG in Pionierarbeit das Geschäftsmodell „Haftungsdach“ und gründete die Firma NFS Netfonds Financial Service GmbH. Im Fokus standen von Anfang an Investmentprofis, die meist direktaus der Bank kommen und vollumfänglich und unabhängig zu Wertpapieren beraten wollen.

Hat die NFS eine Lizenz für Portfolioverwalter?

Ja, mit einer eigenen Lizenz sind wir ein klassischer Vermögensverwalter nach Kreditwesengesetz. Partnern bietet die NFS das „Externe Advisory“-Modell an. Zum Hintergrund: Im Jahr 2012 übernahmen wir den Vermögensverwalter Hamburger Vermögen GmbH (HHVM). Unter der Leitung von Eric Wiese ist die Vermögensverwaltung eine 100%ige Tochter der NFS und firmiert unter dem Namen „NFS Hamburger Vermögen GmbH“.

Wem gehört eigentlich die NFS?

Unabhängigkeit steht bei Ihrem Geschäftsmodell im Fokus – genau so ist es bei der NFS. Die NFS Netfonds Financial Service GmbH gehört zu 51 % der Netfonds AG. Die weiteren 49 % liegen ausschließlich bei den Geschäftsführern und Vorständen. Der Gesellschafterkreis der Netfonds AG ist im Kern seit Bestehen gleich geblieben. Die Gründungsgesellschafter, also die Vorstände sowie deren Familien, halten mehrals 85 % der Anteile. Die übrigen 15 % verteilen sich auf Mitarbeiter und Partner, dieauf diese Weise stets gut über das Unternehmen informiert sind.

Wie viele Mitarbeiter hat die NFS?

Mehr als 110 Mitarbeiter arbeiten an vier Standorten für die Netfonds Gruppe. Rund 30 Mitarbeiter sind ausschließlich im Haftungsdach tätig.

Wer arbeitet bei der NFS?

Ein Team aus erfahrenen und qualifizierten Mitarbeitern stellt Ihr Backoffice. Gelernte Bankkaufleute, Bankfachwirte, Researchanalysten, diplomierte Betriebswirte und Finanzbuchhalter sowie Rechtsanwälte garantieren Ihnen stets Zugriff auf Expertenwissen. Eine gute Basis, um als unabhängiger Finanzberater zielorientiertzu arbeiten.

Gibt es bei der NFS Berührungspunkte zwischen den angebundenen Partnern?

Ja, die NFS ist kein Unternehmen für konkurrierende Einzelkämpfer, sondern pflegt den Netzwerkgedanken. Als Berater arbeiten Sie eigenständig und autark – aber mit einem starken Netzwerk im Hintergrund. Mit regelmäßigen Veranstaltungen und Work-Shops fördern wir den Austausch.

Welchen Vorteil hat das NFS-Netzwerk für mich?

Das Netzwerk aus angeschlossenen Beratern und internen Investment Professionals bietet Ihnen ein Forum, um Knowhow zu teilen sowie neue Ideen und Ansätze zu gewinnen. Tauschen Sie sich kollegial aus über aktuelle Themen und Best-Practice-Lösungen und profitieren Sie von dem Erfahrungsschatz im Netzwerk.

Warum könnte ich mit „Moin Moin“ begrüßt werden, wenn ich bei der NFS anrufe?

Ein breites „Moin Moin“ am Telefon offenbart unsere nordischen Wurzeln. Rund 100 Kollegen sitzen im Hamburger Stadtteil City-Süd respektive Hammerbrook. Mit einem umfassenden Leistungsspektrum sowie mit der Denke eines hanseatischen Kaufmanns begleitet die NFS Sie auf Ihrem Weg zum erfolgreichen, unabhängigen Berater. Übrigens: Wenn Sie genau lauschen, hören Sie sogar Möwen im Hintergrund.

Ist das Geld meiner Kunden sicher bei NFS?

NFS nutzt etablierte Banken für die Auftragsabwicklung und nimmt keine Kundengelder entgegen. Der Geldkreislauf bleibt immer auf dem Depot oder Verrechnungskonto des jeweiligen Kunden. Überweisungen werden typischerweise nur auf die Hausbankkonten der Kunden zugelassen. Für weitere notwendige Transaktionen werden original Unterschriften des Kunden benötigt. Sicherheit steht generell an erster Stelle.

Private Banker


Welche Unterlagen benötige ich, um NFS-Berater zu werden?

Persönliche Unterlagen:
Personalausweiskopie
Aktuelle Schufa Bonitätsauskunft
Polizeiliches Führungszeugnis (max. 6 Monate alt)
Tabellarischer Lebenslauf
Befähigungsnachweise (Zeugnisse etc.),
Gewerbezentralregisterauszug
Gewerbeanmeldung (bei Einzelfirma)

Zusätzlich benötigte Unterlagen für eine juristische Person (GmbH, AG, etc.):
Gewerbezentralregisterauszug der Firma
Handelsregisterauszug
Gesellschaftervertrag oder Satzung
Gewerbeanmeldung

Wie lange dauert eine Anbindung als Berater an die NFS. Wann kann es mit der Beratung losgehen?

Zur Prüfung der Unterlagen rechnen wir generell mit zwei Wochen. Bei eiligen Entscheidungen haben wir in maximal 24 Stunden den Zugriff bereit gestellt. So lange brauchen wir nach der Übergabe Ihrer Dokumente, um Sie als Tied-Agent an unser Haftungsdach anzubinden. Wir tragen Sie zum vertraglich vereinbarten Startdatum Ihrer Beratertätigkeit in das Register der vertraglich gebundenen Vermittler der BaFin ein. Damit sind Sie de jure legitimiert, Ihre Kunden zu beraten.

Welche Voraussetzungen muss ich mitbringen, um dem Haftungsdach beizutreten?

Das NFS Haftungsdach richtet sich an Investment-Professionals mit langjähriger Erfahrung in der gehobenen Anlageberatung und mit bestehendem Kundenstamm. Eine Bankausbildung, ein betriebswirtschaftliches Studium oder eine gleichwertige Ausbildung sind Grundpfeiler der fachlichen Qualifikation. Dazu zählen auch zertifizierte Finanzspezialisten wie Certified Financial Planner (CFP), Chartered Financial Analyst (CFA) oder Estate Planner (EP).

Im Zuge der BaFin-Meldung muss die NFS Ihren beruflich fundierten Werdegang nachweisen. Ein Haftungsdach versteht sich nicht als „§ 34f-Umgehungstatbestand“ für Berater, die nach einer Alternative zur 34f Prüfung suchen.

Wie funktioniert die Anbindung an die Depotbanken?

Wenn Sie sich für Ihre favorisierte/n Depotbank/en entschieden haben, erhalten Sie von uns alle notwendigen Anmeldungsunterlagen. In der Regel legitimieren Sie sich mittels Post-Ident Verfahren einmalig. Persönliche Zugangsdaten, PINs und weitere Informationen erhalten Sie per Post. Für den kompletten Prozess sollten Sie etwa 14 Tage einplanen.

Ist die Beratung und Ausführung von Wertpapiergeschäften auch telefonisch möglich?

Ja. Rufen Sie uns gerne an.

Beratung, Depot-/Konto-Eröffnung, Order – wie schnell kann es gehen?

Dieser Vorgang braucht nur wenige Minuten. Dank der NFS Software Adworks arbeiten Sie alle Prozessvorgänge mit Ihrem Kunden in einem Gespräch ab.

Kann ich Kunden selbst legitimieren oder nur per PostIdent?

In den meisten Fällen können Sie Ihre Kunden selbst legitimieren.

Wann erhalte ich die erste Auszahlung meiner verdienten Gebühren bzw. Provisionen?

Schnellstmöglich. Jeden Monat gibt es zwei Rechnungsläufe – zum 15. und 25., zu denen die NFS die von Ihnen eingenommenen Provisionen, Servicegebühren und Bestandsprovisionen auszahlt.

Beispiel Ausgabeaufschlag:

Sie schließen das Geschäft am 12. des Monats mit dem Kunden ab. Die Depotbank erstellt ihre Abrechnung zum 31. und zahlt die Provision an die NFS aus. Wenn die Provision vor dem 15. bei uns ankommt, erhalten Sie bereits im ersten Rechnungslauf Ihre Provision. Depotbanken sind unterschiedlich schnell – kalkulieren Sie mit einem Zeitfenster von ein bis zwei Monaten zwischen Abschluss und Erhalt Ihrer Provision.

 

Beispiel Bestandsprovision (BP) & Servicegebühren:

BP und Servicegebühren werden typischerweise quartalsweise ausgeschüttet. Je nach Eintreffen der Vergütung erhalten Sie zum 15. bzw. 25. des Folgemonats Ihre Provision.

Als Allrounder interessiert mich auch der Versicherungs- und Baufinanzierungsbereich. Kann ich diese Produkte ebenfalls über NFS vermitteln?

Nein, aber wir bieten bei unserer Muttergesellschaft Netfonds AG diese und mehr Dienstleistungen für Sie an, die Sie optional nutzen können. Der Vorteil für Sie – alles in einem Login-Bereich für Sie und Ihre Kunden.

Wer wickelt Konto- und Depoteröffnungen ab?

Unser Abwicklungsteam übernimmt das für Sie. Genauso wie andere administrative Zeitfresser und Backoffice-Tätigkeiten.

Wann erfolgt die Anmeldung bei der BaFin?

In Ihrem Tied-Agent Vertrag haben wir ein Startdatum vereinbart – zu diesem meldet die NFS Sie bei der BaFin an. Ihre anderweitig laufenden Registereinträge, z.B. von einer Bank, erlöschen mit dem Neueintrag automatisch und die Haftung geht nahtlos an die NFS über.

Über wie viel Gesamtvolumen sollte mein bestehender Kundenstamm idealerweise verfügen?

Der durchschnittliche Berater bei NFS betreut ein Volumen von 10 Millionen Euro. Ab 2 Millionen Euro fangen wir mit den Gesprächen an. Wichtiger als das Volumen ist uns Ihre Kompetenz. Sollten Sie weniger Bestände haben, aber mit einem guten Konzept gute Wachstumschancen aufweisen, sprechen Sie uns einfach an.

Benötige ich als Berater weitere Versicherungen?

Nein, für die Beratung von Wertpapieren und Investmentfonds brauchen Sie keine weiteren Versicherungen. Nur falls Sie Serviceleistungen und Produkte verkaufen, die nicht in den Bereich des Haftungsdachs fallen, müssen Sie die jeweils vorgeschriebenen Versicherungen selbst abschließen. Wir können Ihnen hier einen Berater zur Seite stellen, der Ihnen die notwendigen Informationen gibt.

Wie funktioniert die Abwicklung von Orderaufträgen und Zeichnungen?

Geben Sie Orderaufträge einfach in den jeweiligen Banksystemen ein und handeln Sie als Bote für Ihre Kunden. Zeichnungsscheine und Transaktionsaufträge leiten Sie per Fax an die Banken und die NFS weiter.

Wer ist Ansprechpartner für Fragen zu Themen wie CRM, Abwicklung, Provisionsabrechnung und Investment?

Damit Sie direkt die richtigen Antworten bekommen, geben wir Ihnen die Durchwahl unserer Expertengruppen. Hier wird Ihnen schnell geholfen, ohne lange Weiterleitungen und Warteschleifen.

Netfonds Tel: 040 / 822 267 – 0
Investment -240
Adworks (CRM) -470
Abwicklung -230
Abrechnung -260

Welche Anlageprodukte kann ich meinen Kunden empfehlen?

Bei der Empfehlung von Anlageprodukten geben wir Ihnen zusätzliche Sicherheit durch unsere Plausibilitäts-Prüfung. Sie wird von unseren Produktexperten in der Fachabteilung durchgeführt. Das Produktuniversum können Sie unserer Seite Anlageuniversum entnehmen

Gibt es bei Aktien, Anleihen oder Zertifikaten explizite Einschränkungen?

Als Partner der NFS genießen Sie die Freiheit, Ihre Beratungsphilosophie umzusetzen. Ganz ohne Vertriebsvorgaben.

Denn die NFS gibt keine expliziten Kaufs- oder Verkaufslisten heraus, an die Sie in Ihrer Beratung gebunden sind. Sie können nach dem Abgleich mit der Risikoklasse und der Tragfähigkeitsprüfung alle liquiden Wertpapiere handeln, die unsere Mindestanforderungen erfüllen. Bei Aktien und Anleihen ist die relative Marktkapitalisierung für eine Freigabe zur Beratung ausschlaggebend, mit der wir Kunden vor gewissen Risiken schützen.
Falls Sie dennoch eine Investmentidee vermitteln möchten, die sich im Bereich der Nebenwerte bewegt, können Sie gerne auf Anfrage eine Freigabe erhalten. Bei geschlossenen Fonds prüfen wir für Sie die Angebote, da die allgemeinen Risiken hier erheblich größer sind.

Vermögensverwalter


Wie unterscheidet sich Vermögensverwaltung von Anlageberatung/-vermittlung?

Als Vermögensverwalter legen Sie mit Ihrem Kunden einen Anlagerahmen fest. In diesem können Sie ohne Rücksprache Anpassungen vornehmen. Bei einer Anlageberatung/-vermittlung benötigen Sie für jede Umschichtung eine Willenserklärung des Kunden.

Wie sieht der Markt für Vermögensverwalter aus?

Rund 600 lizenzierte Vermögensverwalter gibt es in Deutschland. Ihre Kunden sind in der Regel vermögend, mit einem Anlagevolumen ab 500.000 Euro. Mit unseren innovativen Lösungen können Sie bereits Kunden ab einem Volumen von 10.000 Euro betreuen – auch ohne eigene Lizenz.

Was bietet mir die NFS im Bereich Vermögensverwaltung?

Die NFS Hamburger Vermögen GmbH (HHVM) bietet Ihnen als Partner von NFS und Netfonds / Argentos drei verschiedene Geschäftsmodelle an:

Vermittlung bestehender Standard-Strategien: Vermögensplan, NFS ETF Portfolios, Dimensional Weltportfolios

Auflegung einer eigenen Advisory-Strategie

Advisory für Individualmandate

Was sind Standard-Strategien und wie kann ich sie vermitteln?

Mit den Standard-Strategien bieten wir fertige Produktlösungen, die von Ihnen ohne weitere Vereinbarungen vermittelt werden können. Je nach Bank kann eine Anmeldung erforderlich sein. Über umfangreiches Marketingmaterial sowie Factsheets und Quartalsberichte informieren wir Sie und Ihre Kunden. Die Portfolios entwickelt HHVM laufend weiter. Vorteil für Sie: Nach der Vermittlung kommen die Strategien ohne Pflege aus.

Welche Standard-Strategien gibt es?

Vermögensplan

Er umfasst: 10 aktiv gemanagte Misch-/Vermögensverwaltungsfonds kombiniert mit einem Absicherungsmechanismus, der „Protect-Schwelle“. Die Auswahl der Fonds erfolgt nach einem regelmäßigen Scoring mit qualitativen und quantitativen Merkmalen.

NFS ETF Portfolios powered by iShares

Unsere internationale Auswahl von Aktien-, Renten- und teilweise Rohstoff-ETFs aus der Produktpalette von iShares. Weltweit und diversifiziert ausgelegt. Die Strategie ist grundsätzlich langfristig ausgerichtet, je nach Rendite-/Risikoerwartungen lässt sich der Anlagefokus anpassen.

Dimensional WELTPORTFOLIOS

Gemeinsam mit Dimensional aufgelegt – die Weltportfolios investieren breit gestreut in verschiedene Dimensional Fonds.

Was ist eine Advisory-Strategie?

Kurz: das Auflegen einer einzigen Anlagestrategie für eine Vielzahl von Endkunden. Alle Kunden haben somit dieselben Produkte. Die Mindestgröße des einzelnen Kundendepots ist unterschiedlich und hängt von der Anlagestrategie ab. Fondsstrategien bei einer Fondsbank sind ab 10.000 € möglich. Strategien bei Vollbanken (Fonds und andere Wertpapiere) je nach Anlagestrategie ab 30.000 bis 50.000 € je Depot.

Was sind die Vorteile der eigenen Advisory-Strategie?

So vereinheitlichen und multiplizieren Sie Ihre Serviceleistung „Anlageberatung“. Mit wenig Aufwand, für viele Kunden. Bei der standardisierten Vermögensverwaltung mit Modellportfolios müssen Sie Anlageentscheidungen nicht mehr mit jedem Kunden besprechen. Sie können marktgerecht auf Veränderungen reagieren. Und Ihr eigenes Produkt kommunizieren, indem Sie Ihre Strategie selbst benennen, z.B. „Mein Name Vermögensstrategie Balance“.

Ihre Vorteile durch die standardisierte Vermögensverwaltung:

  • Hochwertige Serviceleistung für Ihre Kunden
  • Einmaliger, vereinfachter Dokumentations- und Beratungsprozess
  • Keine PIBs und KIDs
  • Keine Beratungsprotokolle bei Folgegesprächen
  • Keine Kundenunterschrift für Orders notwendig
  • Attraktive laufende Vergütung
Was ist ein Individualmandat?

Die Beratung der Anlagestrategie für das Depot eines einzelnen Endkunden. Individualmandate unterliegen einer Mindestdepotgröße von 200.000 Euro. Empfehlungen erfolgen bezogen auf das einzelne Mandat.

Wie kann ich starten und eine Standard-Strategie vermitteln?

Standard-Strategien können Sie ohne vorherige Absprache oder weitere Verträge vermitteln. Unter Umständen ist eine Anmeldung bei der Depotbank erforderlich. In jedem Fall benötigen Sie eine NFS-Anbindung.

Wie kann ich starten und eine Advisory-Strategie auflegen lassen?

Für die Auflage einer Strategie sprechen Sie uns gern an. Wir fragen die wesentlichen Eckpunkte wie Depotbank, Konditionsmodell, Strategievermittler, Art der Wertpapiere etc. ab. Auf dieser Basis erstellen wir bei HHVM eine Auswertung und geben Ihnen eine Rückmeldung, ob oder mit welchen Anpassungen die Strategie aufgelegt werden kann. Nach 5 bis 10 Tagen ist Ihre Strategie vermarktungsreif.

Wie kann ich starten und ein Individualmandat auflegen lassen?

Für die Einrichtung eines Individualmandats sprechen Sie uns gern an. Nach Klärung der wesentlichen Eckpunkte (Depotbank, Konditionen, Depotvolumen, welche Wertpapierarten sind enthalten, …) ist eine kurzfristige Eröffnung möglich.

Welche Depotbanken stehen zur Auswahl?

Vollbanken: comdirect bank AG, Credit Suisse, DAB Bank, Deutsche Bank

Fondsbanken: FIL Fondsbank GmbH, Fondsdepot Bank GmbH, MFX

Kann ich bestehende Depots in die Vermögensverwaltung übernehmen?

In der Regel Ja. Mittels Betreuerwechsel, das heißt der Umschlüsselung und neuen Vollmacht auf HHVM, können Ihre Bestandsdepots in die Vermögensverwaltung übertragen werden. Bei einigen Banken bestehen Einschränkungen.

Welche Unterlagen benötigt mein Kunde?

Je nach Strategie und Bank sind das:

 Depoteröffnung/Betreuerwechsel
Vermögensverwaltungsvertrag inklusive Selbstauskunft
Bestätigte Ausweiskopie des Kunden

Wie transparent und sicher ist die Abwicklung einer Vermögensverwaltung?

Sicherheit und Transparenz sind uns besonders wichtig – für Sie und Ihre Kunden.

Die Schritte unserer gesicherten Abwicklung:

  1. Ihre Kunden eröffnen eigene, auf ihren Namen lautende Konten bei den depotführenden Banken und haben jederzeit Zugriff auf die Konten und Wertpapiere.
  2. Als Vermögensverwalter erhalten Sie eine widerrufliche Vollmacht für Transaktionen, können jedoch keine Gelder auf Konten Dritter transferieren. Als Berater erhalten Sie eine Einsicht auf das Depot.

Die NFS Hamburger Vermögen GmbH ist lizensierter Vermögensverwalter. Das heißt, wir verfügen über die Erlaubnis der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) zur Vermögensverwaltung („Finanzportfolioverwaltung“). Die Lizenz wird nur unter strengen Anforderungen an die fachliche Qualifikation der Geschäftsleiter und die interne Organisation des Unternehmens vergeben.

Welche Vergütungsbestandteile gibt es?

Folgende Vergütungen können Sie für eine Vermittlung von Vermögensverwaltungsdepots vereinbaren:

Einstiegsentgelte
Umsatzkommissionen
Fonds-Bestandsprovisionen
Partizipation an der laufenden Verwaltungsgebühr
Performance-Gebühren

Wir wird eine Vermögensverwaltung abgerechnet?

Die Honorierung durch den Kunden erfolgt in erster Linie für die erbrachten Managementleistungen. Sie können diese Servicegebühr im vorgegebenen Rahmen für Ihre Kunden selbst festlegen, z.B. für eine ausgewogene Strategie 0,15 %-1,50 %. Produktbezogene Provisionen wie Ausgabeaufschläge werden auf ein Minimum reduziert.

Zudem können Sie eine Einstiegsgebühr und eine von der Depotbank abhängige Performance-Fee erheben. Die Depotbank berechnet ihrerseits Transaktionsgebühren, die wir für unsere Kunden auf ein geringes Maß reduzieren konnten.

Das Konditionsmodell unterscheidet je nach Anlagevolumen zwischen der standardisierten und individuellen Vermögensverwaltung. Neben Ihren bewährten, eigenen Strategien, die wir gemeinsam umsetzen, können Sie auch auf unterschiedliche, standardisierte Anlagestrategien der Hamburger Vermögen zurückgreifen, wie den Vermögensplan.

Fondsmanager


Brauche ich als Fondsmanager & -initiator ein Haftungsdach?

Als Fondsmanager benötigen Sie eine Lizenz als registriertes Finanzdienstleitungsinstitut nach §32 KWG oder eine Banklizenz. Den langwierigen und kostenintensiven Prozess für die eigene KWG-Lizenz können Sie auslagern: mit einem Haftungsdach. Dann erhalten Sie die erforderliche Erlaubnis als Partner des Haftungsdachs und können sich auf das Fondsmanagement konzentrieren. Bei der Auflage und Konzeption hilft Ihnen die NFS als erfahrener Partner gerne weiter.

Welche Qualifikation brauche ich, um angebundener Fondsberater/-manager der NFS zu werden?

In der Anlageberatung und -vermittlung ist die zu beratende Privatkundschaft ein Indiz für das Expertenwissen des Beraters. Im Fondsmanagement gestaltet sich die Beurteilung der Qualifikation schwieriger: Hier geht es um die Erfahrung mit der jeweiligen Idee, die umgesetzt werden soll (Branche, Markt, Management). Eine Lehre zum Bankkaufmann/Bankkauffrau bzw. ein wirtschaftswissenschaftliches Studium helfen uns weiter. Reichen Sie uns einfach Ihren Lebenslauf ein und Sie bekommen kurzfristig eine Antwort. Natürlich liegt uns auch die Zuverlässigkeit unserer neuen Geschäftspartner am Herzen. Auch hier können wir Ihnen nach einer Prüfung kurzfristig mitteilen, ob wir partnerschaftlich in die Zukunft gehen.

Gehört der Fonds mir?

Die Fonds legt die jeweilige Kapitalverwaltungsgesellschaft (KVG) auf. In diesem Prozess schließen sie miteinander eine so genannte Initiatoren-Vereinbarung ab. Damit können Sie den Fonds jederzeit auch auf andere Gesellschaften übertragen.

Wie lange dauert eine Fondsauflage?

Die Auflage eines eigenen Investmentfonds ist komplex und mehrstufig. In der Regel nimmt der gesamte Prozess 3 bis 6 Monate in Anspruch.
Einen Teil arbeiten wir über Checklisten ab. Für eine Genehmigung bedarf es aber mehr. Ein Private Label Fonds bietet zahlreiche Gestaltungsmöglichkeiten. Diese stimmen Verwahrstelle, KVG und Prüfungsorgane gemeinsam ab. Dann kommen die Behörden. Hier schwanken die Zeiten für die Zulassung in den verschiedenen Ländern extrem: von 2 Wochen bis 4 Monate.

Welche Kosten sind mit einer Fondsauflage verbunden?

In der Regel liegen die Kosten bei 0,2­ bis 0,4 % p.a. des verwalteten Vermögens. Als Plattform arbeiten wir mit vielen Kapitalverwaltungsgesellschaften sowie Verwahrstellen über Jahre zusammen – und konnten Großhandelskonditionen vereinbaren. Bei der Fondsauflage kommt es zudem sehr stark auf das Volumen und das Konzept an, etwa auf Fragen wie: welche Finanzinstrumente, wie häufig wird gehandelt usw.

Welche Einnahmequellen gibt es für einen Private Label Fonds?

Generieren Sie für sich selbst als Fondsberater, für weitere Fondsberater/-manager oder auch für Dritte Einnahmen in Form einer Retrozession. Auch eine Performance Fee ist denkbar.

Wie unterstützt mich die NFS bei der Fondsauflage?

Wir sind an Ihrer Seite. Durch unsere jahrelange Erfahrung finden wir die richtigen Kapitalverwaltungsgesellschaften und Verwahrstellen für Sie. Wir erstellen Ihnen einen Marktvergleich und klären über die wichtigen Kostentreiber auf. Jede Verwahrstelle hat Ihre „speziellen“ Vorteile, aber auch Einschränkungen für einen reibungslosen Ablauf.

Welche gesetzlichen Fondsformen kann ich in Kooperation mit der NFS auflegen?

Wenn Sie unterschiedliche Sondervermögen konzipieren möchten, unterstützen wir Sie. Die meist aufgelegte Art von Publikumsfonds ist Organismen für gemeinsame Anlagen in Wertpapieren „OGAW“, beziehungsweise „UCITS“ auf Englisch. Dieses Anlagevehikel steckt feste Anlagebeschränkungen und Vorschriften zur Risikodiversifikation innerhalb des Prospekts ab.

Für den erleichterten Vertrieb an Kleinanleger kann der Fonds einen UCITS-Pass in der Europäischen Union bzw. dem Europäischen Wirtschaftsraum erhalten. Besonders bei Private Placements, die nicht für den öffentlichen Vertrieb gedacht sind, können diese hinterlegten Investmentvorgaben vereinfacht oder gleich ein Alternativer Investmentfonds (AIF) aufgelegt werden. Auch bei der Auflage von Compartments nach Luxemburger Recht oder klassischen Unternehmensanleihen helfen wir gerne weiter.

Kann ich das Domizil des Fonds frei bestimmen?

Ja, bisher haben wir Fondsauflagen in Deutschland, Luxemburg, Lichtenstein und Österreich begleitet.

Benötige ich Seed Money für die Fondsauflage?

Eines der wichtigsten Kriterien für eine Fondsauflage sind die Kapitalgeber. Je nach Konzept benötigen Sie mindestens 5 Millionen Euro für eine Fondsauflage. Bei konservativen Strategien ergibt eine Fondsauflage unter 10 Millionen Euro, im Hinblick auf die Gesamtkosten, meist keinen Sinn.

Kann ich den bestehenden Track Record meiner Strategie für den Fonds benutzen?

Die gesetzlichen Vorgaben und Bestimmungen verbieten eine öffentliche Kommunikation von bestehenden Track Records oder Back-Testings. Ein Fonds kann seinen Track Record ab Fondsauflage kommunizieren und auf Börsenportalen abrufen. Werblich dürfen Charts erst ab einem Jahr Laufzeit gedruckt werden.

Kann ich das große Netzwerk der Netfonds-Gruppe auch für meine Fonds nutzen?

Wir sind immer an guten Ideen interessiert. Sprechen Sie uns an, wie unser Netzwerk Ihnen für Ihre Fondsauflage weiterhelfen kann.

Wie finde ich die passende Wertpapierverwahrstelle (Depotbank)?

Nicht jede Verwahrstelle kann in allen Assetklassen den besten Handel anbieten. Genau wie bei den Kapitalverwaltungsgesellschaften lohnt sich auch bei den Verwahrstellen ein Vergleich. Wir unterstützen Sie gerne.

Beratersoftware


Was leistet Ihre Beratersoftware für mich?

Wir bieten ein Kundenverwaltungsprogramm mit Schnittstellen zu vielen Depotbanken und Versicherungsgesellschaften. Sehen Sie Depots und Verträge damit ein.

Kann ich über das System auch E-Mails senden?

Ja, die Software ist auch ein praktisches Kommunikationstool. Versenden Sie einfach Mails, Serienmails mit Depotreports und das Ganze auch noch rechtssicher.

Wie hilft mir die NFS Software im Vertrieb?

Sie unterstützt Sie bei allen Prozessen, angefangen bei der rechtssicheren Protokollierung, den Schnittstellen zu Banken sowie als Kommunikationstool. Erstellen Sie damit Ihre Anlagevorschläge: Und geben Sie Ihrem Kunden per App und eigener Internetseite Zugriff auf seine Verträge und Depots.

Welche Zusatzmodule gibt es?

Als Partner der NFS erhalten Sie das Profi-Paket für die Betreuung Ihrer Kunden. Darin ist neben vielen praktischen Modulen auch die Online Depoteinsicht enthalten. Damit können Ihre Kunden per Webseite oder App auf ihre Vermögenswerte zurückgreifen. Unsere Software erhalten Sie kostenlos zum Gesamtpaket.

BASIS PROFI PREMIUM
Kundenverwaltung
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Vertrag
Honorarabrechnung
Akktiv Allokator
Portfolio Angebot
Verlustschwellen-Reporting
Portfolio Monitor
Portfolio Allokator
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Portfolio Check
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