Geldabheben im Discounter

Während immer mehr Bankhäuser ihren Kunden Gebühren beim Geldabheben abverlangen, könnte die Bargeldversorgung im Supermarkt bald kostenfrei erfolgen. Die kostenlose Alternative ist einem Berliner Fintech zu verdanken und soll ohne Mindesteinkaufswert funktionieren.


Das zentrale Thema – kostenlose Bargeldversorgung

In einigen Supermarktketten ist es bereits seit Jahren selbstverständlich, dass Kunden beim Einkauf mit Bankkarte gleichzeitig Bargeld mitnehmen können. Bislang musste dabei jedoch immer ein Mindesteinkaufswert von 20 Euro beachtet werden. Die Vorgehensweise könnte für viele Verbraucher zukünftig angesichts steigender Gebühren bei Banken völlig normal werden. Ein in Berlin ansässiges Fintech-Unternehmen arbeitet derzeit an einfachen Lösungen zur kostenfreien Bargeldabhebung im Supermarkt. Das Start-up arbeitet mit den Sparda-Banken zusammen, testet das Abheben momentan in einigen Regionen und will den Service schrittweise auf ganz Deutschland ausweiten.

Bargeldabheben per Smartphone-App

Kunden, die den Dienst in Anspruch nehmen möchten, installieren die Sparda-Banken-App auf ihre Smartphones und schalten anschließend den Bargeld-Service frei. Danach müssen sie im Supermarkt nur noch auf “Auszahlung” klicken und die gewünschten Summen eingeben. An der Supermarktkasse wird der Strichcode gleichermaßen wie ein Produktcode gescannt und die angeforderte Summe kostenlos ausgezahlt.

Das Berliner Unternehmen will das kostenfreie Geldabheben auf alle 10.000 deutsche Supermarktfilialen ausdehnen und auch Drogerieshops sowie Mobiltelefonanbieter einbeziehen. Einzahlungen aufs Girokonto soll die App auch ermöglichen, allerdings sind hier Konditionen zu beachten und es werden Gebühren fällig.

Alles im Leben hat zwei Seiten

Die Verbraucher freuen sich natürlich, den steigenden Gebühren für das Bargeldabheben bei zunehmend vielen Banken zu entgehen. Immer mehr Geldhäuser verlangen mittlerweile von der eigenen Kundschaft Abhebungsgebühren, um ihre Kosten zu decken. Wenn jetzt den Instituten neue Konkurrenz droht, werden sie mit drastischen Maßnahmen reagieren. Es werden vermutlich noch mehr Filialen geschlossen als ursprünglich beabsichtigt und eine deutlich größere Zahl an Mitarbeitern freigestellt. Ob das den Kunden, die ihre Banken meist auch zu komplexeren Angelegenheiten als die Bargeldversorgung aufsuchen, recht sein kann, darf bezweifelt werden.

Bildmaterial: beraterqualita%cc%88t©/Fotolia

 
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