Andersartiges Kundenverhalten

Banken müssen sich, einer aktuellen Studie zufolge, nicht nur auf die Konkurrenz durch neue Marktteilnehmer mit digitalen Technologien einstellen. Auch die Kunden im Bereich der Vermögensverwaltung ändern ihre Verhaltensweisen kontinuierlich.


Immer mehr Kunden wollen für Finanzberatung bezahlen

Diese durchaus erfreuliche Nachricht wird nur durch die Erkenntnis aus der Analyse getrübt, dass kein traditioneller Vermögensverwalter die ständig wechselnden Kundenbedürfnisse ganzheitlich befriedigen kann. Kunden wechseln daher häufig die Anbieter, jeder Dritte hat in den letzten drei Jahren seine Hausbank gewechselt, ebenso viele haben dies in den kommenden Jahren vor. Veränderte Lebensbedingungen der Kunden werden von der etablierten Vermögensverwaltung nur unzureichend oder überhaupt nicht erfasst. 

Was genau erwarten Kunden von Finanzberatern?

Der ideale Berater soll laut der Analyse unabhängig sein und Lösungen anbieten, die maßgeschneidert zu den Bedürfnissen im Wandel passen. Banken scheinen diese Aspekte auch bei vermögenden Kunden, vernachlässigt zu haben. Für die kommenden drei Jahre prognostiziert die Analyse einen Anstieg der Nachfrage bei unabhängigen Finanzberatern um etwa 18 Prozent. Attraktive, individuelle Lösungen sind demnach gefragt und die verlangten Gebühren wert.

Bislang nutzen 38 Prozent der Kunden finanztechnische Dienstleister für die Vermögensverwaltung. In den kommenden drei Jahren wird von einem Anstieg auf 45 Prozent ausgegangen. Damit sind die Marktanteile der etablierten Vermögensverwalter in etwa gleich hoch wie die der FinTechs. Allerdings verwalten die neuen Marktteilnehmer einen wesentlich kleineren Anteil des Gesamtvermögens. 

  • Vermögende Kunden tendieren zur unabhängigen, gebührenpflichtigen Beratung.
  • Den Wechsel scheuende Kunden bleiben beim bisherigen Vermögensverwalter.
  • Kunden mit kleinen Vermögen erhoffen sich von FinTechs preiswerte und effektive Verwaltung.

Transparenz und Fairness bei den Preisen

Jeder zweite Kunde ist mit der Preispolitik seines Vermögensverwalters unzufrieden. Verlangt werden zunehmend transparente und nachvollziehbare Darstellungen. Die bislang erhobenen Pauschalpreise treffen zunehmend auf Ablehnung, gefragt werden im Voraus vereinbarte Honorare für festgelegte Leistungen. Es geht jedoch nicht allein um faire Verwaltungspreise, sondern um eine ganzheitliche Betreuung, die auf sich stets verändernde Kundenbedürfnisse eingeht.

Bildmaterial: denisis_magilov-Fotolia

 

 
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