Bargeldkreisläufe werden neu geordnet

Banken schließen seit Jahren kontinuierlich Filialen und stellen ihre Kundschaft damit vor eine Herausforderung bei der Bargeldversorgung. Dies bringt Außenstehende auf den Plan und führt zu einer Neuordnung der Bargeldkreisläufe.


Erstrangiges Zahlungsmittel

In Deutschland lebende Menschen bezahlen im Supermarkt, an der Tankstelle und bei sonstigen Gelegenheiten bevorzugt mit Bargeld. Alle Versuche, dieses Verhalten durch negative Berichterstattung zu ändern, scheiterten an der Einstellung der breiten Masse. Nur Bares ist Wahres und deswegen bleiben Scheine und Münzen für viele Verbraucher die favorisierten Zahlungsmittel. Durch den konsequenten Filialabbau der Banken entsteht vor allem in ländlichen Gebieten mittlerweile ein Versorgungsnotstand, der zur Kreativität auffordert.

Banken kooperieren mit dem Handel

Den Instituten ist die durch den Rückzug aus der Fläche entstehende Versorgungslücke natürlich aufgefallen. Gleichzeitig müssen Sie die anhaltend große Bargeldnachfrage akzeptieren und nach Lösungen suchen. Auf dieser Grundlage entstehen immer mehr Kooperationen zwischen Geldhäusern und Einzelhändlern. Cash-Back ist ein Verfahren, welches dem Kunden ermöglicht, Bargeld beim Bezahlen des Einkaufs an der Ladenkasse abzuheben. Etwa 50.000 Geschäfte bieten diesen Service mittlerweile an und schließen damit eine drohende Bargeldversorgungslücke. Aktuellen Studien zufolge nutzen 28 Prozent der Bewohner ländlicher Regionen bereits die Bargeldversorgung beim Einkaufen.

– Kunden bis zum Alter von 30 Jahren regelmäßig.
– Über 30 Jahre alte Verbraucher hin und wieder.
– Senioren stört hingegen der fehlende Privatsphären-Schutz.

Geldhäuser machen sich entbehrlich

Keine Beratung für durchschnittliche Bankkunden in der Filiale mehr, zunehmend einfacheres Banking durch die online-basierten Mitbewerber und nun die Verlagerung der Bargeldströme in den Handel. Es gibt immer weniger Gründe für das Aufsuchen einer stationären Bankniederlassung. Durch den technischen Fortschritt wird der Mitarbeiter im Schalterraum überflüssig, selbst die Cash-Back-Verfahren im Handel werden zunehmend automatisiert. Sobald diesbezügliche Geldautomaten zur Standardausrüstung im Handel gehören, gibt es keinen wirklichen Grund für den Bankbesuch mehr. Durch diese Geldstromverlagerung machen sich die Banken ohne zwingenden Grund überflüssig und Tausende von Mitarbeitern verlieren ihre Stellen.

Bildmaterial: vloenerjung-fotolia

 
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