Selbstständigkeit als Herausforderung

Der Schritt in die Selbstständigkeit wird von den meisten Existenzgründern vor allem deswegen gewagt, weil aktuelle Veränderungen seitens der persönlichen Lebenssituation dazu herausfordern. Der nachfolgende Beitrag beschreibt die wichtigsten Gründe.


Von welchen Motiven viele Gründer geleitet sind

Nicht wenige ehemalige Arbeitnehmer sehen die Selbstständigkeit als Möglichkeit, ihrer Arbeitslosigkeit zeitnah ein Ende zu setzen. Sie versprechen sich von einem eigenen Unternehmen größere Unabhängigkeit in Bezug auf Zeiteinteilung und wollen in Eigenständigkeit höhere Einkommen erzielen. Gleichzeitig soll der eigene Betrieb die Lebensfreude steigern und zu positiven Veränderungen im sozialen Umfeld führen. Insgesamt geht es den Gründern um optimierten Erfolg und um das Schaffen von Werten in freier Unabhängigkeit. Einige fangen mit der Eigenständigkeit zunächst nebenberuflich an, um nach einer gewissen Erfahrungszeit daraus Haupterwerbe werden zu lassen.

Die Herausforderungen mit kompetentem Beistand bewältigen

Der Wille zur Selbstständigkeit sollte bei jedem Gründer stark ausgeprägt sein, denn er muss gegenüber Verwandten, Freunden und Bekannten verteidigt werden. Zur Entscheidung gehört Mut, und der muss sich ohne externe Einflüsse entwickeln. Die anschließend folgende Umsetzung sollte idealerweise in Begleitung kompetenter Berater erfolgen. Es muss die Geschäftsidee in einem Businessplan festgehalten werden, darüber hinaus müssen Rechtsform gewählt und Anmeldungen vollzogen werden. Eine zentrale Herausforderung ist die Finanzierung, auch hierbei kennen externe Fachleute oft effizientere Wege als in diesen Dingen eher unbedarfte Gründer.

Darum stellen sich Existenzgründer den Herausforderungen

Einer aktuellen Forsa-Umfrage entsprechend ist für 83 Prozent der Befragten bei der Selbstständigkeit wichtig, dass sie in Eigenverantwortung arbeiten können. Die Möglichkeit, eigene Ideen umsetzen zu können, wird von 78 Prozent angegeben. Selbst Chef zu sein, wird von 76 Prozent als Motiv zur Existenzgründung dargestellt, die freie Arbeitszeiteinteilung steht bei 61 Prozent der Gründer an erster Stelle. Jeder Zweite glaubt, dass ihm der eigene Betrieb optimale Zukunftsperspektiven anbietet, etwa 40 Prozent versprechen sich von dem Entschluss verbesserte Verdienstaussichten. Lediglich 37 Prozent der Umfrageteilnehmer wählen die Selbstständigkeit aus Mangel an Alternativen.

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