Wie geht es mit der Commerzbank weiter?

An den Finanzmärkten wurde die gescheiterte Fusion zwischen der Commerzbank und der Deutschen Bank teilweise mit Enttäuschung aufgenommen. Zudem reißen die Spekulationen um das zweitgrößte Institut Deutschlands nicht ab.


Seit Langem bestehende Gerüchte

Schon lange vor dem Beginn der Fusionsverhandlungen zwischen der Deutschen Bank und der Commerzbank spekulierten einige Marktteilnehmer auf einen Verkauf vom zweiten Geldhaus der BRD. Damals waren französische, spanische und italienische Institute im Gespräch. Während beide Häuser eine mögliche Fusion in Betracht zogen, verstummten die Gerüchte, um jetzt erneut aufzuflammen. Martin Zielke, der Chef der Commerzbank wehrt sich vehement gegen Spekulationen hinsichtlich eines bevorstehenden Verkaufs. Nach seiner Ansicht ist das Institut stark genug, um seinen Weg alleine zu gehen.

Szenarien aus der Presse

Die Medien berichteten in den letzten Tagen über das mögliche Interesse der italienischen Unicredit Bank. Gleichzeitig hoben sie hervor, dass die niederländische ING Bank ernsthaftes Interesse am Erwerb der Commerzbank hätte. Beide Geldhäuser operieren bereits im Privatkundengeschäft in Deutschland online und mit verschiedenen Niederlassungen. Ein Erwerb der zweitgrößten Bank der BRD wäre für das Image aufwertend und vorteilhaft für das Geschäft. Gleichwohl handelt es sich bislang um Fiktionen der heimischen Presse, denen jegliche Beweiskraft fehlt. So reagierte Martin Zielke auf die Befragung einer Zeitung zwar mit Verständnis, aber gleichzeitig sehr entschieden: Es gibt keine Äußerungen zu wilden Gerüchten!

Für Insider ohne Sinn

Mit dem Bankwesen der BRD vertraute Experten sehen in einem eventuellen Verkauf der Commerzbank an einen ausländischen Konkurrenten keinen Mehrwert. Für einige Insider hätte eine Fusion zwischen Commerzbank und Deutscher Bank wesentlich mehr Gewicht gehabt. In der Tat scheint die Commerzbank stark genug für einen Alleingang zu sein, ansonsten wären die Fusionsverhandlungen nicht abgebrochen worden. Nicht vergessen werden darf zudem, dass der Wunsch nach einem Zusammenschluss von der Deutschen Bank ausging, weil sie zu Recht in der Commerzbank einen starken Partner vermutete.

Bildmaterial: fotolyse-fotolia

 
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